WHAT IS CANNABIDIOL

Sarena, 3 Jahre alt, hat DS.

WAS IST CANNABIDIOL (CBD)?

Cannabidiol gehört zu den Hauptcannabinoiden der Cannabispflanze (Cannabis sativa) und wird häufig mit Tetrahydrocannabinol (THC) verwechselt, einem anderen Hauptcannabinoid in der Cannabispflanze. Trotz ihrer Ähnlichkeiten rufen diese beiden Cannabinoide sehr unterschiedliche Wirkungen hervor. THC ist hauptsächlich an der euphorisierenden Wirkung von Cannabis beteiligt, CBD wird dagegen mit antikonvulsiven und neuroprotektiven Wirkungen in Zusammenhang gebracht.1

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Die euphorisierende Wirkung von Cannabis wird durch Cannabinoid-Typ-1-Rezeptoren (CB1) vermittelt, die sich hauptsächlich im Gehirn befinden. CBD und THC sind sehr ähnlich strukturiert, zeigen jedoch erstaunlicherweise völlig unterschiedliche Wirkmechanismen im Körper. CBD hat eine sehr geringe Bindungsaffinität zu Cannabinoid-Rezeptoren Typ 1 (CB1) und daher keine euphorisierende Wirkung.

 

Epidyolex® hat keine euphorisierenden Wirkungen. Sehen Sie sich unser Video an, um mehr zu erfahren.

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VV-MED-18616

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cbd

Cannabidiol (CBD)

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Tetrahydrocannabinol (THC)

THC wirkt an den Cannabinoidrezeptoren 1 und 2 (CB1 und CB2), wobei die Aktivität an CB1 hauptsächlich mit den euphorisierenden und verhaltensbezogenen Wirkungen in Verbindung gebracht wird.2 Der Wirkmechanismus von CBD ist noch nicht vollständig geklärt. Bisherige Forschungen deuten jedoch auf einen multimodalen Wirkmechanismus hin, der die neuronale Erregbarkeit über den G-Protein-gekoppelten Rezeptor 55 (GPR55), die transiente Rezeptor-Potential-Kationenkanäle der Unterfamilie Vanilloid 1 (TRPV1) und den equilibrativen Nukleosid-Transporter 1 (ENT1) moduliert.1

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EIN NEUER ANSATZ ZUR BEHANDLUNG VON KRAMPFANFÄLLEN

Ein neuer Wirkmechanismus, der einen neuen Ansatz für die Behandlung von Krampfanfällen liefert. Der exakte Mechanismus der antikonvulsiven Wirkung von Epidyolex® beim Menschen ist bislang ungeklärt.1

DS, Dravet Syndrom; LGS, Lennox-Gastaut-Syndrom; TSC, Tuberöse Sklerose


Referenzen

 

1. Epidyolex® Fachinformation, aktueller Stand.

 

2. Billakota S, Devinsky O, Marsh E. Curr Opin Neurol. 2019;32(2):220-226.

 

VV-MED-27833. Datum der Erstellung: März 2022